Salon Hofmannsthal

Treten Sie ein in unseren virtuellen Rundgang durch den Salon Hofmannsthal ...

Die Idee zur Entstehung des Salon Hofmannsthal geht auf den in England lebenden Enkel des berühmten Schriftstellers, Octavian von Hofmannsthal, zurück. Er wünschte sich in der Heimatstadt seines Großvaters einen Ort, an dem einige persönliche Erinnerungsstücke zu sehen sein würden. Infolgedessen trug er eine kleine, aber dafür umso persönlichere Sammlung zusammen, die er dem Haus Hofmannsthal als Leihgabe zur Verfügung stellte und somit den Grundstock für die Ausstellung legte.

 

Das im Jahr 2002 gegründete Haus Hofmannsthal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Geburtshauses des Dichters in der Salesianergasse 12 und hat sich als lebendige Kulturstätte für literarische und musikalische Veranstaltungen etabliert.

 

Für den Salon wurden zusätzliche Räume im selben Gebäude angemietet, liebevoll restauriert und mit einem historischen Parkettboden sowie Vorhängen aus der Zeit des Dichters ausgestattet. So entstand ein atmosphärischer Wohnraum im Stil der Jahrhundertwende.

 

Die Ausstellung erstreckt sich über drei Räume. Der Eingangsbereich begrüßt die BesucherInnen mit informativen und reich illustrierten Tafeln, die das Leben und Wirken des Künstlers dokumentieren. In einer Glasvitrine sind Autographien einiger berühmter Zeitgenossen Hofmannsthals - zum Beispiel von Stefan Zweig - zu sehen.

 

Im anschließenden Raum befindet sich das Kernstück - der Originalsekretär aus seiner Stadtwohnung in der Stallburggasse 2, an dem der Dichter viele Jahre lang arbeitete. Das einmalige Möbelstück wurde vom Wiener Architekten, Designer und Bühnenbildner Oskar Strnad entworfen. Fotos aus dem Familienalbum, Accessoires und zahlreiche Bücher aus dem Besitz Hugo von Hofmannsthals finden hier Platz.

Mehrere Gemälde und Sitzmöbel - darunter zwei Samtfauteuils, die auf zeitgenössischen Aufnahmen von der Wohnung des Schriftstellers zu sehen sind - runden das Bild ab.

 

Das zentrale Thema des letzten Ausstellungsbereiches bilden zehn Radierungen von Fritz Silberbauer zu Hofmannsthals Dichtung »Der Tor und der Tod«, die zwischen 1914 und 1920 entstanden und den Inhalt des Dramas auf phantasievolle Weise veranschaulichen.

 

Der bedeutende österreichische Schriftsteller ist vielen LeserInnen durch seine einzigartigen Werke bekannt; diese Ausstellung bietet nun die Gelegenheit, auch der Privatperson Hugo von Hofmannsthal ein Stück näherzukommen.

 

Die Besichtigung erfolgt mit Audioguides. Das zweisprachige System führt die Gäste auf Deutsch oder Englisch durch die Räume und ermöglicht ihnen, in die Hintergründe der Ausstellung einzutauchen.

 

Salon Hofmannsthal

Reisnerstr. 37, 1030 Wien

Telefon +43 1 7148533

office@haus-hofmannsthal.at

www.haus-hofmannsthal.at

 

Öffnungszeiten

Montag und Mittwoch von 10 bis 14 Uhr

Dienstag von 14 bis 18 Uhr (werktags)

Im August geschlossen

 

Eintrittspreise

Normalpreis 7 Euro

SchülerInnen / StudentInnen / SeniorInnen 5 Euro

Gruppen ab 10 Personen 5 Euro p. P.

 

Audioguide frei