Literatur

Für Opernfeinde und Opernfreunde: "ICH, AMNERIS - TOCHTER DES PHARAO"

Montag, 12. Juni 2023, 19:30 Uhr

Foto Walter Gellert: © Privat
Foto Walter Gellert: © Privat

Aus dem aufregenden Leben der ägyptischen Prinzessin

Ein Abend von und mit Wolfram Huber

 

Stolz ist sie und mächtig. Aber auch mächtig verliebt. Die ägyptische Prinzessin Amneris malt sich eine prächtige Zukunft aus, zusammen mit ihm, ihrem Auserwählten, dem Feldherrn Radames. Wären da nur nicht die Priester, allen voran der unbeugsame Ramphis, die ihrem schwachen Vater, der doch immerhin Pharao ist, ständig die Autorität streitig machen. Aber jetzt scheint Amneris am Ziel zu sein. Vergessen sind die einsamen Zeiten von Kindheit und Jugend, als ihr einziger Lichtblick ihre Vertraute Aïda war, eigentlich eine äthiopische Sklavin, die aber Amneris wie eine Schwester behandelt hat. Das ist sie keineswegs mehr. Sie wurde zur Rivalin.
Ja, diese Geschichte kann Ihnen bekannt vorkommen – und doch auch wieder nicht. Denn Wolfram Huber greift aus den Charakteren den einzig interessanten Menschen heraus, der im Zuge der Handlung eine Wandlung durchmacht: Amneris. Und so eröffnen sich dem Publikum neue, oft erstaunliche Perspektiven auf das gesamte Geschehen, aber auch auf die stets aktuelle Frage: Was ist wirkliche Liebe? Natürlich gibt es dazu ein wenig ergänzende Musik aus Verdis Aïda.

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"ALMA, MEINE LIEBE …" VON ERICH RIETENAUER (1924-2014)

Donnerstag, 22. Juni 2023, 19:30 Uhr

Foto E. Rietenauer: © H. Plachenka
Foto E. Rietenauer: © H. Plachenka

Helga Plachenka, die Lebensgefährtin des Autors, liest aus dessen Buch,

Franz Linsbauer führt durch den Abend.

 

Wir können es nicht lassen, an den großartigen Menschen Erich Rietenauer zu erinnern – am 7. Oktober 2023 jährt sich zum neunten Mal sein Todestag. Wer war dieser Erich Rietenauer?
Als 7-jähriger Bub aus ärmsten Wiener Verhältnissen lernt er bei einer Weihnachtsfeier – organisiert von der Stadt Wien – Alma Mahler-Werfel kennen. Diese Begegnung und die folgenden sieben Jahre lassen ihn sein Leben lang nicht los.
Im hohen Alter, er war bereits 84 Jahre, begann er, seine Erinnerungen an diese Zeit niederzuschreiben.           
Die Veröffentlichung seines Buches "Alma, meine Liebe …" fand 2008 in der Österreichischen Nationalbibliothek statt.

 

Die Vortragenden möchten mit ihren Lesungen an dieses ungewöhnliche Verhältnis eines sehr, sehr armen Kindes zu einer herausragenden Persönlichkeit der damaligen Wiener Kultur- und Kunstszene erinnern. 

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €