Literatur

JÜDISCHER WITZ - JÜDISCHE WEISHEIT

Donnerstag, 29. September 2022, 19:30 Uhr

Erika Deutinger, Kurt Hexmann, Foto: © Branko Pavlovsky
Erika Deutinger, Kurt Hexmann, Foto: © Branko Pavlovsky

Ein Essay von Helmut Korherr mit zahlreichen Witzen

 

Mitwirkende: Erika Deutinger und Kurt Hexmann

 

Der jüdische Witz ist von ganz besonderer Art. Er ist meist tiefsinniger, kritischer, meisterlicher und wahrscheinlich auch dichterischer als der Witz der übrigen Menschheit.
Jüdischer Witz beinhaltet stets eine religiöse, politische, soziale und/oder philosophische Komponente. Er ist dabei jedem begreiflich und doch voller Weisheit. Durch Jahrhunderte war der Witz die einzige Waffe des sonst waffenlosen Volkes. Es gab – besonders in der Neuzeit – Situationen, die von den Juden ohne ihren Witz und ihre Weisheit nicht hätten bewältigt werden können.

"Gott lacht mit seinen Geschöpfen, nicht über seine Geschöpfe", so steht es im Talmud – einem der wichtigsten Werke des Judentums.

 

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"FREIHEIT, DIE SIE MEINEN" - Variationen über ein stets aktuelles Thema von Peter Ustinov und Friedrich Schiller

Donnerstag, 20. Oktober 2022, 19:30 Uhr

mit Wolfram Huber und Martin Ploderer

 

Von alters her schallt ein nie verklungener Ruf über die Welt, die Forderung nach "Freiheit", unter deren Deckmantel oft ihr Gegenteil verwirklicht wurde. Es hört sich schön an – doch zu ihrer Verwirklichung bedarf es zunächst einmal eines Reifeprozesses. Und dann: wie damit umgehen?
Freiheit und ihr Gegenstück: Das ist Zentralthema in Peter Ustinovs Werk Der seidene Dolch, in dem uns der Autor in ungewohnter Weise dramatisch entgegentritt. Zum Gefängnis können auch Gedanken und Taten eines Einzelnen werden und sogar dorthin führen.
Natürlich assoziiert jeder literarisch mit "Freiheit" Schillers Don Carlos, DAS "Freiheitsdrama" schlechthin. Aus diesem werden die beiden Vortragenden drei Szenen bringen, um wieder einmal und heute anscheinend schon notwendigerweise daran zu erinnern, dass Klassik nicht mit Langeweile gleichzusetzen ist.
Zwei bewegende Werke aus verschiedenen Epochen, die ein Thema umkreisen.

 

Foto von Wolfram Huber: Unbezeichnet/ Foto von Martin Ploderer: © Karl Gruber

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

WIEN, WIE ES LACHT, WIE ES LEBT

Mittwoch, 9. November 2022, 19:30 Uhr

Foto von Günther Effenberger, Ksch. Franz Robert Wagner: © Matthias Heisler
Foto von Günther Effenberger, Ksch. Franz Robert Wagner: © Matthias Heisler

Szenische Lesung mit Ksch. Prof. Franz Robert Wagner
und Günther Effenberger

 

Skurriles, Heiteres und Kurioses, wie es sich nur in Wien und nirgendwo sonst zugetragen haben kann. Geschichten über Schauspieler, Politiker, Journalisten und etliche andere seltsame Käuze von einst und jetzt.
Ein Abend zum Gesundlachen.

Texte von Günther Effenberger aus "Kabarett ist überall, Humor in Wien und anderswo" und "Einfach lachhaft – Geschichten aus Wien" (Bücher erhältlich im Buchhandel und allen Buch-Online-shops).

 

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

SCHÖN IST MEIN GARTEN MIT DEN GOLDNEN BÄUMEN

Donnerstag, 1. Dezember 2022, 19:30 Uhr

Ein Hugo von Hofmannsthal-Abend

Barbara Novotny, Wort/ Walter Gellert, Wort
Georg Baum, Irische Harfe

Im Frühjahr hat das Haus Hofmannsthal den Salon Hofmannsthal eröffnet, in dem einige Möbel, Bilder und andere persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Dichters ausgestellt sind (siehe Rückseite). Walter Gellert hat sich dadurch zu einem Hugo von Hofmannsthal-Abend inspirieren lassen, in dem zahlreiche Bezüge zur Ausstellung hergestellt werden: So hören Sie den Monolog des jungen Mädchens aus Der Tor und der Tod, Ausschnitte aus den Opernlibretti Hofmannsthals für Richard Strauss, einen Essay über Max Reinhardt und Gedichte. Im Mittelpunkt des Abends steht die spannende Erzählung Erlebnis des Marschalls von Bassompierre.
Unterstützt wird Walter Gellert an diesem ungewöhnlichen Abend von seiner Tochter Barbara Novotny und dem Harfenisten Georg Baum.

 

Foto von Barbara Novotny © Tatjana Böcksteiner/ von Walter Gellert und Georg Baum © Mirjam Reither

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

GRÄUELTAT IM INTERNAT - Ein Ratekrimi von Helmut Korherr

Dienstag, 6. Dezember 2022, 19:30 Uhr

Im Privatinternat "Florianihof" ist der Direktor erschlagen worden – und zwar mit der Messingbüste von Eugenie Schwarzwald (6 kg schwer – 30 cm hoch). Es war kein Zufall, dass diese Büste ihren Platz am Schreibtisch hatte. Rudolf Steiner, Maria Montessori und Eugenie Schwarzwald bildeten mit ihrer Pädagogik die Basis des hierorts verwendeten Lehrgebäudes. Der "Florianihof" besitzt das Aussehen eines typischen Mühlviertler Vierkanters. Er wurde zu einer modernen Lehranstalt umgestaltet, welche sehr erfolgreich Schüler zur Matura führt. Das Wiener Detektiv-Paar Fritz Schreibvogel (Stephan Paryla-Raky) und Hanna Backsauer (Erika Deutinger) sollen den Totschläger entlarven und damit den guten Ruf des Florianihofes wiederherstellen. Die Polizei tappt im Dunkeln – nun werden beide Detektive den Fall lösen. Kurt Hexmann gibt verschiedene Rollen zum Besten: den Rechtsanwalt Birnstingl, die Dorfwirtin, den Professor Willinger, den Architekten Binder, den Schulwart und dessen moldawische Ehefrau Tatjana. Itze Grünzweig fungiert als Erzähler.

 

Foto von St. Paryla, E. Deutinger, K. Hexmann: © Stepanie Grünberger/ Foto von Itze Grünzweig: Unbezeichnet

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

MÄRCHENHAFTE GESCHICHTEN

Dienstag, 13. Dezember 2022, 19:30 Uhr

Foto von R. Linortner, F. R. Wagner, M. Pistan-Zand: © Andreas Jakwerth
Foto von R. Linortner, F. R. Wagner, M. Pistan-Zand: © Andreas Jakwerth

Dass jedes Märchen eine Geschichte mit Moral ist, unterliegt keinem Zweifel. Angeprangert werden Egoismus, Narzissmus,

Selbstaufopferung … Religiöse, spirituelle Fragen und psychologisch, sozialkritische Deutungsmöglichkeiten halten sich die Waage.                                          

Franz Robert Wagner

Heute werden wir einige Märchen – es erzählt Ksch. Prof. Franz Robert Wagner – von Oscar Wilde (Die Nachtigall und die Rose, Der eigensüchtige Riese) und Hans Christian Andersen (Die Brautleute, Der unartige Knabe, Das Liebespaar, Die Hirtin und der Schornsteinfeger, Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen) hören. Mag. Renate Linortner (Querflöte) und Prof. Mariagrazia Pistan-Zand (Harfe) sorgen in bewährter Weise für den entsprechenden stimmungsvollen Rahmen.

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"DA WAR WEIHNACHTEN NOCH SCHÖN"

Dienstag, 20. Dezember 2022, 19:30 Uhr

Mit Wolfram Huber und
Daniel Pusterhofer (Steirische Harmonika)

Wie jedes Jahr erfreuen auch heuer die Protagonisten ihr Publikum mit besinnlichen und heiteren Texten, die auf das kommende Fest einstimmen und auch in frühere Zeiten entführen sowie mit ländlichen Melodien, die Daniel Pusterhofer aus Roseggers Waldheimat mitbringt, und Weihnachtsliedern, zu denen das Publikum gerne mitsingen kann.

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €