Literatur

Anlässlich 100 Jahre Salzburger Festspiele: KLEINE UND GROSSE STARS IN ANEKDOTEN

Mittwoch, 1. April 2020, 19:30 Uhr                      !!! ABGESAGT !!!

Wolfram Huber, Foto: © Unbezeichnet
Wolfram Huber, Foto: © Unbezeichnet

Lesung mit Wolfram Huber, mit Tonbeispielen

 

Max Reinhardt – seinem künstlerischen Feinsinn hat die Welt die einzigartigen Festspiele in Salzburg zu verdanken. 1920 war der Beginn mit dem Mitbegründer Hugo von Hofmannsthal und seinem "Jedermann" und Alexander Moissi als sein erster Darsteller. Seither riss die Reihe jener nicht mehr ab, die sich um diese Rolle gerissen haben. 1922 gab es die ersten Opern, Mozart natürlich, mit dem damals bedeutendsten Mozart-Tenor, mit Richard Tauber.
Eine besondere Rolle aber nimmt dabei Kammersänger Peter Schreier ein, der uns leider im Dezember verlassen hat und der seinen letzten Meisterkurs vor zwei Jahren im Haus Hofmannsthal gehalten hat. Er bereicherte die Festspiele an die 20 Jahre hindurch – und seiner wird sowohl akustisch wie auch anekdotisch an diesem Abend gedacht werden – wie auch vieler anderer Großer und nicht ganz so Großer. Ein vergnüglicher und zugleich bereichernder Abend. 

Eintrittspreis 15,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 12,- €

LOVE LETTERS von A. R. Gurney

Freitag, 17. April 2020, 19:30 Uhr          !!! ABGESAGT !!!

Ksch. Sona MacDonald (Melissa Gardner)
Ksch. Franz Robert Wagner (Andrew Makepeace Ladd III)

 

Ein Balanceakt der Emotionen. Ein Tisch, zwei Stühle. Eine Frau, ein Mann. Dialoge über ein Leben in unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Das Meisterhafte besteht darin, das Leben zweier Menschen human, charmant, ironisch, manchmal zynisch, witzig und traurig, ohne Pathos und Sentimentalität nachgezeichnet zu haben.

Es ist ein Stück, oder eher eine Art Stück, nicht auf eine Bühne angewiesen, kein Bühnenbild, kein Auswendiglernen von Texten. Das Stück, in Briefform, muss einfach nur gelesen werden. Beide hören einander aufmerksam zu, höchst intensiv, aber vielleicht doch so, wie man einer eindringlichen Stimme aus einem Funkgerät lauscht, die von weit, weit herkommt. Und so hört Franz Robert Wagner der wunderbaren Sona MacDonald zu. Und umgekehrt. Es wird einzigartig persönlich und liebevoll, respektvoll und empfindsam. Großer Dank an Sona …
Die beiden werden dramaturgisch und zuhörend begleitet von Dr. Doris Happl. 

 

Fotos: Unbezeichnet

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

"ADIEU, CHERIE!"

Mittwoch, 29. April 2020, 19:30 Uhr

Andrea Schramek liest Erzählungen von Guy de Maupassant.

 

Guy de Maupassant (1850 - 1893) war schon zu Lebzeiten berühmt und ist bis in die Gegenwart einer der meistgelesenen Autoren der französischen Literatur.

Maupassant, vor allem bekannt durch seinen Roman "Bel Ami", hat zwischen 1880 und 1890 an die dreihundert Novellen geschrieben. Er erzählt darin pointiert und oft mit abgründiger Komik von menschlicher Dummheit, Durchschnittlichkeit und vor allem von der Liebe zwischen den Geschlechtern.
Andrea Schramek wird von Jean-Luc Bredel an der Gitarre mit Musik aus dem 19. Jh. begleitet. 

 

Fotos: Rudi Ferder, Bredel

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

TODESFALL AUF SCHLOSS RAMMELFURT - Ein heiterer Ratekrimi

Mittwoch, 6. Mai 2020, 19:30 Uhr

Kurt Hexmann, Erika Deutinger, Helmut Korherr, Stephan Paryla
Kurt Hexmann, Erika Deutinger, Helmut Korherr, Stephan Paryla

Mitwirkende: Erika Deutinger, Stephan Paryla,
Kurt Hexmann & Helmut Korherr

 

Auf Schloss Rammelfurt (nahe Wiener Neustadt) ist eine morsche Treppe eingestürzt und hat einen Studenten unter sich begraben.

Der junge Mann befand sich auf der Suche nach einem Schatz, den sogenannten "Rommel-Diamanten". Diese Rohdiamanten aus Afrika soll der Wüstenfuchs Erwin Rommel angeblich im alten Gemäuer – vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges – versteckt haben.
Die Mutter des Studenten glaubt absolut nicht an einen Unglücksfall. Sie engagiert eine Wiener Privatdetektei. Als Verdächtige kämen der Schlossherr, die Putzfrau, ein holländischer Restaurator und ein ungarischer Arbeiter in Frage …

Als Ermittler-Duo fungieren Erika Deutinger und Stephan Paryla, Kurt Hexmann schlüpft in verschiedene Rollen,

Autor Helmut Korherr ist der Kommentator.
Das Publikum kann mitspielen – drei Personen, die den Täter erraten, erhalten nach der Verlosung einen Buchpreis.

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

Arthur Conan Doyle SHERLOCK HOLMES – DAS LETZTE PROBLEM

Mittwoch, 13. Mai 2020, 19:30 Uhr

mit
Ksch. Franz Robert Wagner (Sherlock Holmes)
Walter Gellert (Dr. Watson)

 

Er ist wohl der populärste Detektiv der Kriminalliteratur – der pfeifenrauchende Tweedkappenträger Sherlock Holmes aus der Londoner Bakerstreet, der mit messerscharfen Analysen die ungewöhnlichsten Verbrechen aufklärt. Mit seinen Sherlock Holmes Romanen hat der britische Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Kriminalromanes geleistet und die Geschichten über den exzentrischen Privatermittler und seinen Freund und Mitarbeiter Dr. Watson werden auch heute noch gerne gelesen und verfilmt – man denke an die Fernsehserie mit Benedict Cumberbatch. Im Haus Hofmannsthal schlüpft Kammerschauspieler Franz Robert Wagner in die Rolle des Sherlock Holmes, den Part seines getreuen Adlatus Dr. Watson übernimmt Walter Gellert. Ein Abend für Krimifans!

 

Fotos: Unbezeichnet, Mirjam Reither 

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

Ganz ohne Mord und Totschlag: AGATHA CHRISTIE: SO WAR MEINE KINDHEIT

Montag, 15. Juni 2020, 19:30 Uhr

Lesung mit Wolfram Huber aus ihrer Biographie
Für die musikalische Umrahmung sorgt Angelina-Maria Werner am Klavier.

 

Jeder kennt den "Mord im Orient-Express" oder "Tod auf dem Nil", beide in unvergesslichen alten Verfilmungen. Jeder kennt Miss Marple und Hercule Poirot, den Detektiv. Jeder kennt das Theaterstück "Die Mausefalle", das seit 1952 jeden Abend in London läuft. Nicht jeder weiß, dass Agatha Christie 66 Romane geschrieben hat mit einer Gesamtauflage von zwei Milliarden (!). Und so gut wie niemand weiß, wie die Kindheit jener Frau verlaufen ist, die sich später auf Kriminelles verlegt hat. War ihre Kindheit tragisch und prägend? Nun, es war eine typisch viktorianische Kindheit der oberen Mittelschicht, für heutige Begriffe allerdings unvorstellbar. Und in diese ferne Zeit entführt Sie Wolfram Huber an diesem Abend anhand von Christies Biographie – aufschlussreich und humorvoll. Und ganz ohne Morde! 

 

Foto: Unbezeichnet

Eintrittspreis 15,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 12,- €