Musik

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"RECHT SO! HABT DANK!"

Mittwoch, 22. September 2021, 19:30 Uhr

KS George London als Don Giovanni, Foto © Fayer
KS George London als Don Giovanni, Foto © Fayer

Erinnerungen an KS George London zum 101. Geburtstag

 

Durch den Abend führt Markus Vorzellner.

 

Als einer der klangvollsten und gleichzeitig wortdeutlichsten Sänger des 20. Jahrhunderts ist der Bassbariton George London in die Geschichte der Gesangsinterpretation eingegangen. Von Karl Böhm nach Wien geholt, debütierte er 1949 an der Staatsoper als Amonasro und gab seine letzte Vorstellung dort 14 Jahre später als Don Giovanni. Seine künstlerische Perfektion führte ihn an die großen Bühnen der Welt, so unter anderem nach Glyndebourne, Mailand, New York. Er verkörperte als erster Nichtrusse den Boris Godunow am Moskauer Bolschoi-Theater. Besonders in Erinnerung, weil auf Tonträger festgehalten, bleibt sein im Leiden klangvoller Amfortas bei den ersten Bayreuther Festspielen 1951 – eine Rolle, die er auch in der Folgezeit am Grünen Hügel verkörperte.

 

Über diese und zahlreiche andere Rollengestaltungen wird Markus Vorzellner an diesem Abend sprechen, wobei die Ausführungen durch Bild-, Film- und Tonbeispiele angereichert werden.

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

DIE RÜCKKEHR IN DIE VERLORENE HEIMAT: ÜBER SEHNSUCHT UND LIEBE!

Samstag, 2. Oktober 2021, 19:30 Uhr 

Die musikalische Reise beginnt im Zentrum Europas und orientiert sich an der Herkunft der beiden Künstler des heutigen Abends. Beide haben ihre Heimat – Mariana stammt aus Argentinien und César aus Mexiko – für ein neues Zuhause in Österreich verlassen.

Im ersten Teil des Konzerts werden die Zigeunerlieder aus dem Liederzyklus von Johannes Brahms dargeboten. Mit Operettenarien zum Thema "Heimat" und "Zigeuner" geht es weiter in den Süden Europas, bis schließlich Werke argentinischer Komponisten, wie Alberto E. Ginastera und Carlos Guastavino erklingen. 

Es erwarten Sie Lieder über Zärtlichkeit und leidenschaftliche Liebe, folkloristische Farben, spanisches Charisma bis hin zu nostalgischen Klängen Lateinamerikas. Wir laden Sie ein, sich mit uns auf diese Reise in die verlorene Heimat zu begeben. 

 

Fotos: M. Pedrozo © wildbild / C. Palmeros © privat 

Eintrittspreis:  20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

ALEXANDER ZEMLINSKY - JUBILÄUMSABEND

 ! Der Abend wird auf das Frühjahr 2022 verschoben !

Dr. Peter Marboe im Gespräch mit Dr. Silvia Kargl,

musikalisch umrahmt vom Ensemble TRIS:

Holger Busch, Klavier

Jörg Wachsenegger, Klarinette

Gerhard Waiz, Violoncello

 

1871 wurde Alexander Zemlinsky geboren, einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit. Vom Nazi-Terror aus Europa vertrieben, starb er verarmt und fast vergessen im amerikanischen Exil. In Erinnerung blieb er bestenfalls als Lehrer, Freund und Schwager von Arnold Schönberg; seine Werke wurden hingegen lange Zeit kaum aufgeführt. Wie viele Musiker seiner Generation geriet er gleich doppelt in die Mühlen des Vergessens: Von den Nazis war er als Jude diffamiert und verfolgt worden, der Nachkriegs-Avantgarde galt seine der Tonalität verpflichtete Musik als konservativ und wurde deshalb ignoriert. Erst in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts begann man, seine Bedeutung wieder zu entdecken und zu würdigen. Inzwischen ist der Rang seiner Kompositionen unbestritten, und seine Opern und Orchesterwerke stehen auf den Spielplänen der großen Opernhäuser und Orchester.

 

Zur Feier des 150. Geburtstages des Komponisten sind Vertreter des Alexander Zemlinsky Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien – Dr. Silvia Kargl und Dr. Peter Marboe – bei uns zu Gast, gemeinsam werden wir uns an sein Leben und Werk erinnern. Einen passenden musikalischen Rahmen verleiht Zemlinskys Kammermusik, die ebenfalls große Beachtung verdient. Es erklingen: Fantasien op.9 für Klarinette und Klavier, Drei Stücke für Violoncello und Klavier, Trio op.3 in d-Moll. 

  

Fotos: A. Zemlinsky © Alexander Zemlinsky Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien / Ensemble TRIS, © M. Frodl

 

Mit freundlicher Unterstützung des Alexander Zemlinsky Fonds    

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- € 

JUNGE SCHUBERTIADE WIEN 2021

Samstag, 9. Oktober 2021, 19:00 Uhr  

Konzert mit internationalen Sängerinnen und Sängern 

 

Celina Hubmann, Sopran

Katarina Novčić, Sopran

Caroline Ottocan, Sopran

Natalie Weinberg, Sopran

Helene Feldbauer, Mezzosopran

Lina Ferencz, Mezzosopran

Therese Troyer, Mezzospran

Robin Červinek, Bariton 

 

 Am Klavier: Pantelis Polychronidis

  

Das Haus Hofmannsthal hat sich seit 2017 als Schauplatz der JSW etabliert. Auch heuer sind junge, klassisch ausgebildete internationale Sängerinnen und Sänger bei uns zu Gast, um die Liedkunst Franz Schuberts aufleben zu lassen.  Im zweiten Teil des Konzertes werden sie sich als beeindruckende Interpreten von Arien aus Oper, Operette und Musical vorstellen und Sie zum verträumten Zuhören bringen.  

Unter der Devise "Heute die Stars von morgen hören" nehmen Sie die Gelegenheit wahr, die talentierten Künstler, die bereits internationale Erfahrung haben, ganz nahe zu erleben. Es erwartet Sie ein Abend, der in jeder Hinsicht Exklusivität verspricht.  

 

Nähere Informationen unter: www.junge-schubertiade-wien.com

Veranstaltet von Junge Schubertiade Wien – Kurt Deutsch 

Eintrittspreis: 28,- €/ Mitglieder des Vereines der Freunde Hugo von Hofmannsthals 25,- €/ StudentInnen 10,-€

KONZERTABEND

Dienstag, 12. Oktober 2021, 19:30 Uhr                  ABGESAGT!

Am heutigen Abend erwartet Sie ein vielfältiges Musikprogramm: 

Zum einen präsentiert Albena Naydenova (Gesang) Barockmusik u.a. von Constantijn Huygens und Antonio Vivaldi. Zum anderen interpretiert ein junges, virtuoses und hochbegabtes Geschwisterpaar – Maria und Michael Sotriffer (Violine und Violoncello) – Werke von Sergei Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch, am Klavier werden sie von dem Pianisten Yu Chen begleitet. Wir wünschen viel Vergnügen mit diesem bunten und abwechslungsreichen Programm!

 

Fotos:© Naydenova, Rita Newman, Unbezeichnet

Eintrittspreis 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

SAG AN, WER LEHRT DICH LIEDER, SO SCHMEICHELND UND SO ZART?"

Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Lieder von Franz Schubert nach Gedichten seines Freundes Johann Mayrhofer

Reinhard Mayr, Bass
Bernhard Pötsch, Klavier
Adelheid Picha, Moderation

 

Johann Mayrhofer, enger Freund von Franz Schubert, gilt als einer seiner besten Textdichter. Er schreibt tiefgehende, bewegende, ja, erschütternde Gedichte, und 47 davon vertont Schubert mit seinem außerordentlichen Gespür für Stimmungen.

"Ich dichtete, er komponierte, was ich gedichtet... ", erinnert sich Mayrhofer an diese fruchtbare Zeit gemeinsamen Schaffens.

 

Geheimnis. An Franz Schubert                                                                                                   

Sag an, wer lehrt dich Lieder,

So schmeichelnd und so zart?

Sie rufen einen Himmel

Aus trüber Gegenwart.

Erst lag das Land, verschleyert,

Im Nebel vor uns da -

Du singst - und Sonnen leuchten,

Und Frühling ist uns nah...

 

Fotos © B. Pötsch - R. Winkler / R. Mayr, A. Picha -  privat

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €   

LILLY VOM PICCADILLY - Ralph Benatzky und seine Zeit

Dienstag, 9. November 2021, 19:30 Uhr 

Musikalischer Abend mit Susanne Marik

 

Am Klavier: Béla Fischer

 

Melodien wie Ach, Luise, My Golden Baby, Gebundene Hände oder Was kann der Sigismund dafür wurden zu Schlagern der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Der Einfluss der amerikanischen Jazzmusik auf die europäische Unterhaltungsmusik war nicht mehr zu überhören. Ralph Benatzky, Robert Stolz und Paul Abraham gehörten zu den Ersten, die diesen NEW AMERICAN SOUND in ihren Werken wiedergegeben haben. Mit Im weißen Rössl, Die Blume von Hawaii, Meine Schwester und ich, Axel an der Himmelstür und Frühjahrsparade war ein neues Genre geboren: Die Revueoperette und sie eroberte die Herzen des Publikums im Sturm.

 

Fotos: S. Marik © M. Langer / B. Fischer © Unbezeichnet  

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 17,- €

LIPPEN SCHWEIGEN - LEHÁR SPRICHT

Dienstag, 16. November 2021, 19:30 Uhr                               

F. Lehár, Foto © Unbezeichnet, Quelle: radio klassik
F. Lehár, Foto © Unbezeichnet, Quelle: radio klassik

Ein etwas anderer Abend nachträglich zum 150. Geburtstag von Franz Lehár 2020

 

Marika Ottitsch, Sopran

Durch den Abend führt Markus Vorzellner.

 

Wer schweigt, und was spricht der Meister? Diese Fragen stellen sich unter anderen an diesem Abend, an dem versucht wird, Lehárs Leben ein wenig zu beleuchten, vielleicht auch auf Sachen zu stoßen, die er uns doch lieber verschwiegen hätte. Wir werden ihn persönlich befragen und hoffen, dass er uns auch persönlich antworten wird. Helga M. Leitner, die Custodin der Lehár-Villa in Bad Ischl, berichtet einiges Unerwartetes aus Lehárs Leben, Marika Ottitsch lässt Bekanntes und Unbekanntes live erklingen. Außerdem werden auch Richard Tauber, Jarmila Novotná und andere Zeitgenossen Lehárs zu Wort, Bild und Ton kommen. Man darf auf einen multimedialen Abend gespannt sein, an welchem Vertrautes mit Unbekanntem eine interessante Symbiose eingehen wird.

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

JUNGE SCHUBERTIADE WIEN-geht fremd: IN MEMORIAM DMITRI HVOROSTOVSKY

Samstag, 20. November 2021, 19:00 Uhr           

Katerina Dankevich, Sopran/ Kiew

Anna Nekhames, Sopran/ Moskau

Igor Onishchenko, Bariton/ Odessa

 

Als Gast: Margarita Gritskova, Mezzosopran/ St. Petersburg

 

Prof. Alexandra Goloubitskaia, Klavier/ Moskau

 

Die JSW widmet diesen Abend dem russisch-britischen Bariton, der am 22.11.2017 im Alter von 55 Jahren in Folge eines Gehirntumors in London verstarb. Zeitnah zu seinem vierten Todestag werden uns ausgewählte KünstlerInnen diesen charismatischen Ausnahmesänger in Erinnerung rufen und mit einem abwechslungsreichen Programm einen Einblick in sein Leben sowie seine russische Seele gewähren.

 

Mit diesem Abend wollen wir auch zeigen, wie stark die Musik die Menschen jeglicher Nationalität vereint und unsere Verbundenheit mit der russischen Kultur zum Ausdruck bringen.

 

Nähere Informationen unter: www.junge-schubertiade-wien.com

Veranstaltet von Junge Schubertiade Wien – Kurt Deutsch

 

Foto: D. Hvorostovsky, © zVg.

Eintrittspreis: 28,- €/ Mitglieder des Vereines der Freunde Hugo von Hofmannsthals 25,- €/ StudentInnen 10,- €

DAS ALTE LIED - Komponistinnen und Librettistinnen der Wiener Operetten

Sonntag, 5. Dezember 2021, 16:00 Uhr

Foto: W. Dosch © W. Dosch
Foto: W. Dosch © W. Dosch

StudentInnen des Lehrganges Klassische Operette der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK): Miko Abe, Cosima Sophie Büsing, Minhyeok Choi, Karen Onidia Danger-Manafzade, Christoph Gerhardus, Celina Hubmann-Schaufler

Wolfgang Dosch, Moderation

László Gyükér, Klavier 

 

Die Operette ist weiblich. Ihre Autorinnen: vergessen, verdrängt, vertrieben. Wer kennt heute noch die Namen von Hilde Loewe (Loewy), Camilla Frydan, Hed Werner oder Eddy Beuth? Hilde Loewe (1895, Wien – 1976, London), die sich auf Anraten ihres Verlages das männliche Pseudonym Henry Love gab, schrieb neben zahllosen Liedern u.a. auch die Chanson-Operette Der Fensterputzer von Monte Carlo, ihre Komposition Das alte Lied wurde ein "Schlager".  Camilla Frydan (1887, Wiener Neustadt – 1949, New York), war als Librettistin und Komponistin eine der bemerkenswertesten Autorinnen des wienerischen Musiktheaters. Ihre Operetten, Zwitter aus Singspiel und Kabarett-Revue, wurden an verschiedenen Bühnen Wiens uraufgeführt. Von der Wienerliedkomponistin Hed Werner (Das ist der Weaner Dialekt) kennen wir nur ihre Musik, ihre Lebensdaten liegen im Dunkeln. Kreis der Librettistinnen bildeten u. a. Eddy Beuth, die etwa das Lachlied für Robert Stolz schrieb, Edith Kiessling, Alice Kranner-Neuda, die mit ihrem Schlagertext Es will die kleine Ingeborg, dass ich ihr meine Dinge borg Popularität erlangte oder Ida Sinek, die mit Auf ein´ Bankerl in Rodaun zu einer der gefragten Wienerlied-Librettistinnen wurde. 

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

SIMON WAHL – FINGERSTYLE GITARRE

Dienstag, 7. Dezember 2021, 19:30 Uhr

Simon Wahl: © Lukas Bezila
Simon Wahl: © Lukas Bezila

Die Konzerte von Simon Wahl sind ein Genuss für die Seele, er wird als "Meister der Melodien" bezeichnet und lässt die Hörer in andere Welten eintauchen. Der in Bonn geborene und heute in Wien lebende Gitarrenvirtuose konzertiert regelmäßig im In- und Ausland, spielt mit renommierten Gitarristen wie Adam Rafferty, Thomas Leeb oder Don Ross auf internationalen Gitarrenfestivals und gewann zahlreiche Musikpreise, wie z.B. den "Acoustic Grand Slam" in Freiburg.

Bereits im vorletzten Jahr genossen wir ein stimmungsvolles Konzert mit dem Ausnahme-Gitarristen Simon Wahl hier im ausverkauften Haus Hofmannsthal und freuen uns schon auf einen weiteren gelungenen Abend …

 

"Wunderschöne Kompositionen, Du lässt die Gitarre singen!"            Ulli Bögershausen, Fingerstylegitarrist 

www.simonwahl.com 

Eintrittspreis 18,- €/ Vereinsmitglieder 15,- € / StudentInnen 10,- €

"VA, VECCHIO JOHN, PER LA TUA VIA!"

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 19:30 Uhr           

40-jähriges Bühnenjubiläum von Andrea Martin und Finissage der Ausstellung KS Giuseppe Taddei

 

Als international gefragter Vertreter seines Stimmfachs hat Andrea Martin an vielen Opernhäusern und in führenden Konzerthäusern weltweit gastiert. Überall dort, wo er auftrat, wurde er vom Publikum nicht nur wegen seines kernigen und farbenreichen Baritons, sondern auch aufgrund seiner außerordentlichen Bühnenpräsenz und Spielfreude geschätzt.

Ging es beim letzten Besuch Andrea Martins im Haus Hofmannsthal um seine besondere Beziehung zu Giuseppe Taddei, so lassen wir an diesem Abend seine wichtigsten musikalischen Stationen noch einmal Revue passieren. Man darf auch gespannt sein auf musikalische Live-Darbietungen aus dem reichen Repertoire des Sängers.

Begleitet wird er, als Partner im Gespräch und am Klavier, von Markus Vorzellner.

 

Fotos © Unbezeichnet

Eintrittspreis: 20,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €